Auf neuen und alten deutschen Spuren in Kirgistan

Wir selbst haben ja vor über acht Jahren Deutschland verlassen und uns interessiert weltweit, warum das Andere heute tun – oder in der Vergangenheit getan haben. 2025 haben fast 300.000 Deutsche Deutschland verlassen. Weil nur rund 200.000 wieder zurückgekehrt sind, entsteht jedes Jahr ein Verlust meist gut ausgebildeter Deutscher, die in anderen Ländern ihr Glück finden. Auch in der fernen Vergangenheit war das so, allerdings waren die Gründe damals eher Armut und Krieg. Wobei letzteres heutzutage… Doch dazu später.

Nach drei Tagen „russische Sommerferien“ am Yssyk Köl See (allerdings ohne Sommerwetter) begruben wir den Plan, den See komplett zu umrunden, weil das bei Regen einfach keinen Sinn macht. Man sieht ja nicht mal die umliegenden Berge und campt im Matsch. Das Wetter, der explodierte Tourismus, die damit explodierten Preise und unsere Enttäuschung über ein für uns verändertes Land ließen uns beschließen, das Kapitel „Kirgistan“ bald zu schließen. Die Tatsache, dass wir mit unserer Tankreichweite von 1300km dieses Jahr auch nicht mehr in Zentralasien tanken würden, machte außerdem ein Gefühl von „Endspurt“. Auch dazu später.

Das Foto ist von Kirgistan 2019. Da war das Wetter auch nicht gerade gut…

Wir waren 2019 ja schon in Kirgistan und so schwelgten wir auf der Fahrt Richtung Bischkek in Erinnerungen. Während wir hier durch Zentralasien reisen, dreht sich anderswo die Welt weiter und wir uns mit ihr mit und so kamen wir an dem Tag nicht so richtig zügig vorwärts, da wir zum Telefonieren und Dinge Abarbeiten länger anhalten mussten. Wenn man dauerhaft reist und nicht bloß ein paar Wochen Urlaub macht, gibt es manchmal Tage, an denen einem das Leben einen Strich durch den persönlichen Fahrplan macht und so kamen wir nur eine halbe Stunde vor Schließung der UNESCO Weltkulturerbe Anlage in Burana an. Bei 2,70€ Eintrittsgeld war das okay zu riskieren, in der Kürze der Zeit nicht alles zu sehen.

Kirgistan ist ja, anders als Usbekistan, nicht wirklich für historische Gebäude aus der Zeit der Seidenstraße bekannt. Das lieg unter anderem daran, dass Usbekistan nach diversen Jahrhunderten voll Erdbeben und mongolischen Zerstörungen alles „frei Schnauze“ und mit etwas Phantasie knallbunt wiederaufgebaut hat, andere Länder hingegen ehrlich zeigen, was nun übriggeblieben ist: im Fall von Burana ein Rest Turm, der wahrscheinlich das größte Überbleibsel der ehemals großen Handelsstadt Balasagung ist. Er ist, wie zur damaligen Zeit üblich, aus Backsteinen gemauert und sicherlich für Kirgistan sehr sehenswert.

Das für uns schönste Backsteinminarett der Welt in Jam, Afghanistan

Wenn man allerdings in Afghanistan in Jam das unseres Erachtens weltweit schönste Backsteinminarett der Welt gesehen (schaut Euch das Foto an!) und auch das in Konya Urgench, Turkmenistan bewundert hat, sind an sich sehenswerte Backsteinminarette wie dieses in Burana oder das in Istarawshan, Tadschikistan, einfach nur „nett“. Ja, sicherlich herausragend, weil ehrlich und nicht kunstvoll und bunt usbekisch rekonstruiert, aber nicht wirklich beeindruckend für uns. Das winzige Museum dazu hatte eine extrem lärmende Klimaanlage, man konnte Fotos von sich mit einem Raubvogel machen, Bogen schießen, Souvenirs kaufen und einen Töpferkurs buchen. Nicht „um kurz vor Ladenschluss“ natürlich, aber trotzdem war die Anlage noch gut besucht.

Wir spürten eine gewisse „Kirgistan – Ernüchterung“ wieder in uns aufstoßen und so suchten wir uns einen Übernachtungsplatz in einer Art „Steppe“ an einem Bewässerungskanal mit eigentlich toller Bergsicht, aber weil das Wetter auch „ernüchternd“ war, sahen wir dunkle Wolken statt schöne Berge und „kochten“ schnell Instantnudeln, um nicht beim Abendessen noch nass zu werden. Es war die „Nacht der Perseiden“, an deren Abend Ihr in Europa die Sonnenfinsternis erlebt habt. Wir hatten spät abends und dann nach Mitternacht Glück: der Himmel riss auf und wir zählten 9 Sternschnuppen direkt aus dem Bett, bevor wir wieder einschliefen. Für uns sind Sternschnuppen Alltag, aber trotzdem jedes Mal aufs Neue schön.

Wir fuhren morgens nur ein paar Kilometer weiter nach Rot-Front, beziehungsweise „Bergtal“, ein „deutsches Dorf in Kirgistan“. Wir wollten das dortige Museum besuchen, aber erreichten niemanden unter der am Hoftor angeschlagenen Telefonnummer. Auf der Straße wurde Deutsch gesprochen und so fragten wir die Leute, ob sie uns weiterhelfen könnten. Konnten sie nicht, denn sie waren Besucher aus Deutschland: eine Familie, deren Vater im Dorf aufgewachsen und in den 1990ern mit seinen Eltern nach Deutschland übergesiedelt war. Jetzt war er zurück, um beim Haus nach dem Rechten zu sehen, seinen Söhnen seinen Geburtsort zu zeigen und um auszuloten, ob er wieder zurückzieht. Deutschland habe sich verändert und verändere sich immer mehr zum Schlechten, hörten wir. Nun ja, wir sehen das genauso. Die Urlauber klingelten an einem Haus, um für uns jemanden für das Museum aufzutreiben.

Die Bewohner des Hauses waren auch Deutsche, die nicht nur die WhatsApp Nummer der Museumsführerin hatten, sondern auch sofort mit uns ins Erzählen kamen. Auch sie waren in dem Dorf aufgewachsen und in den 1980er/90er Jahren mit den Eltern nach Deutschland gesiedelt. Allerdings haben sie mittlerweile Deutschland zum zweiten Mal den Rücken gekehrt: das erste Mal nach der Hochzeit, aber um den Kindern eine deutschsprachige Schulbildung zu gewährleisten, siedelten sie dann ein zweites Mal nach Deutschland um. Jetzt haben die Kinder deutsche Schulabschlüsse und die Eltern sind wieder zurück in Kirgistan. Diesmal für immer. Die Gründe der Auswanderung sind immer wieder gleich: in Deutschland gibt es zu viel Kriminalität, das Gesundheitssystem sei marode, die Bürokratie und Abgaben zu hoch und der Umgang der Menschen untereinander zu aggressiv. Wir können jeden Punkt nachvollziehen. Und bevor Ihr uns jetzt gleich böse schreibt, lest den letzten Punkt nochmal durch…

Die Museumsführerin kam dazu, auch sie Deutsche, auch sie mit den Eltern einst aus Rot-Front nach Deutschland gesiedelt und mittlerweile mit ihrem Mann wieder zurückgekommen. Ihr Mann war Landmaschinenhändler bei Detmold und die überbordende Bürokratie „und alles andere“ haben die beiden „in die Flucht geschlagen“. Heute betreiben sie Landwirtschaft in Kirgistan und genießen das bessere Leben. Während wir alle auf der Straße standen und uns unterhielten, radelte der nächste Deutsche heran. Er war der Einzige in der Runde, der nicht nach Deutschland ausgewandert und zurückgekehrt war, sondern sein gesamtes Leben im Rot-Front verbracht hat. Nach einer weiteren halben Stunde auf der Dorfstraße folgten wir der Frau ins Museum. Dort erklärte sie uns die Geschichte des Ortes.

Der Ort Rot-Front wurde 1927 als „Bergtal“ von deutschen Mennoniten gegründet. Sie kamen aber nicht direkt aus Deutschland, sondern waren über Jahrhunderte immer weiter östlich gewandert, im Grunde immer wieder weitergezogen, um der Wehrpflicht im damals preußischen Deutschland (ab 1788) und später Russland zu entgehen. Interessant ist, wie sich derzeit die Geschichte wiederholt: Als wir mit all den Deutschen auf der Dorfstraße erzählten, war genau die eventuelle Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland eine große Sorge der Dorfbewohner und Besucher in unserem Alter: den Familien war wichtig, ihren Kindern auch kirgisische Pässe zu besorgen, damit diese jederzeit einen „Plan B in der Tasche“ haben, falls es zur Wehrpflicht kommt oder „Deutschland ganz kaputt ist“.

Gibt es in Kirgistan keine Wehrpflicht? Doch, aber religiöse Gruppen wie die Mennoniten sind davon ausgenommen, weil das ihren Glaubengrundsätzen widerspricht und Kirgistan das respektiert. In Deutschland konnte man früher statt Wehrpflicht Zivildienst machen, aber auch der „Ersatzdienst“ für Mennoniten in Kirgistan fällt humaner aus als damals der Zivildienst in Deutschland: einmalig 48 Stunden sozialer Dienst plus rund 250€ einmaliger Zahlung. Warum, werdet Ihr Euch fragen, sind diese Leute, die jetzt Deutschland wieder verlassen und in ihr Dorf zurückziehen, überhaupt in den 80ern und 90ern nach Deutschland gekommen? Weil zu Zeiten der Sowjetunion die Ausübung ihrer Religion massiv eingeschränkt wurde und das für die Mennoniten ein wichtiger Teil ihres Alltags ist. Außerdem konnten sie ihre deutsche Kultur nur sehr eingeschränkt ausüben und ihre Kinder konnten in der Sowjetunion nicht auf Deutsch unterrichtet werden und ein Universitätsabschluss war für sie auch nicht möglich. Als sich unter Gorbatschow und Kohl die Gesetze änderten, nutzen viele Familien die Chance und siedelten nach Deutschland. Und genau die Kinder dieser Eltern, die damals für eine deutsche Schulbildung ihrer Kinder nach Deutschland kamen, kommen nun zurück nach „Bergtal“, weil sie dort mittlerweile bessere Bedingungen vorfinden als in Deutschland. Die Welt hat sich weiter gedreht…

Damals, in den 1980er und 1990er Jahren, haben die meisten deutschen Aussiedler ihre Häuser und Grundstücke in Kirgistan verkauft, um in Deutschland komplett neu anzufangen, aber manche Familien haben ihr „erstes Standbein“ in „Bergtal“ nie aufgegeben und können bei einer Rückkehr dort wieder anknüpfen. Wir verbrachten fast drei Stunden im Museum, erfuhren die ganze Geschichte der Mennoniten und ihrer vielen Umsiedlungen und teilten unsere Gedanken zu Themen wie aktueller Situation in Deutschland und Gründen für eine (erneute) Auswanderung nach „Bergtal“. Für uns alles nachvollziehbar, aber wir sind ja auch schon lange aus Deutschland weg. Länger als die meisten „Neu-Rücksiedler“ in Rot-Front. Wir besuchten noch den Friedhof des Ortes und fuhren dann nach Bischkek.

Wir waren vor 7 Jahren schonmal in Bischkek und hatten daher nicht so den „Entdeckerdrang“. Nach dem entspannten Tag in Rot-Front kamen wir am späten Nachmittag in der Hauptstadt an und taten, was wir immer als erstes tun, wenn wir eine Hauptstadt erreichen: Kaffee trinken und gut essen. In dem Fall Südasiatisch mit ganz viel frischem, knackigem Gemüse, das in der zentralasiatischen Küche fehlt (und durch fettes, wabbeliges Hammelfleisch ersetzt wird). Wir bezogen ein Hotelzimmer und verbrachten einen kompletten „Bürotag“ dort. Wir geben ja in ein paar Wochen unseren Passat Hans in Almaty beim Lackierer ab und müssen unsere Weiterreise organisieren, denn nur weil Hans im Schönheitssalon ist, hören wir nicht auf zu reisen! Hans und Schönheitssalon? Erkläre ich gleich!

Sieht gut aus, war aber zum Kotzen.

Leider war irgendetwas am Hotelfrühstück nicht in Ordnung, sodass für Jan der Bürotag mehr mit dem Kopf über der Kloschüssel als am Bildschirm verlief. Wir waren in all den 8,5 Jahren unterwegs nirgendwo auf der Welt so oft krank wie in Zentralasien. Normalerweise hat jeder von uns 1x pro Jahr Reisedünnpfiff, aber hier in Zentralasien leiden wir alle paar Wochen an Lebensmittelvergiftung. Jans letzte Kotzeritis ist gerade Mal drei Wochen her und ich erinnere mich, dass ich 2019 in Kirgistan wegen besetzter Toilette auf dem Campingplatz das Waschbecken mit Erbrochenem verstopft habe… Wir sind so langsam etwas „mürbe gekotzt“ und können das nicht wie Urlauber, die in ihren zwei Wochen Kirgistan-Urlaub den „Pamir Bug“ bekommen und wieder heimfliegen, so locker wegstecken. Für uns bedeutet jedes Ende der Kotzeritis der potentielle Anfang einer neuen Episode des „Pamir Bugs“. Wir mieteten uns in ein AirBnb mit Waschmaschine und eigener Küche ein, um ein wenig zu Ruhe zu kommen und unser eigenes Frühstück zu machen. Leider war die Bettwäsche dort nur aufgebügelt, aber nicht gewaschen und so gelang der Start in die „Pause vor unhygienischen Verhältnissen“ nicht sofort. Wir sind selbst erstaunt, dass es uns nach insgesamt 30 Monaten West- und Zentralafrika hier so erwischt. Irgendwie ist es hier besonders…

Kaum dass Jan wieder Essen bei sich behielt, lag ich flach mit einem fetten „Sommerschnupfen“. Kein Wunder, wenn man kaum frisches Obst und Gemüse bekommt! Aber auch ein bisschen eigene Schuld, denn wir wissen, was es hier zu (fr)essen gibt und haben deswegen Nahrungsergänzungsmittel dabei, nehmen sie aber nicht regelmäßig genug, sodass das Immunsystem bei häufiger Kotzeritis, ungesundem Essen, harschem Klima und anstrengendem Reisealltag zwangsläufig in die Knie geht. Wir päppeln uns gerade selbst wieder auf: vor dem Tor unserer Wohnanlage verkauft eine Familie frisches Obst aus ihrem Garten und wir sind Stammkunden geworden.

Blick aus dem Fenster: könnte auch Sofia sein!

Bischkek hat sich in den vergangenen sieben Jahren positiv verändert. Es gibt jetzt an jeder Straßenecke im Zentrum mindestens zwei nette Cafés und in jedem dieser Cafés auch touristentaugliches Essen, sodass wir es richtig zelebrieren können, Kaffee trinken zu gehen. Die jungen Zentralasiaten trinken mehr und mehr Kaffee (und damit meine ich guten, Speciality Coffee und keinen Nescafé!) und Tee rückt immer mehr in den Hintergrund. Den bestellt man zum Essen, das war’s heutzutage. In der Mongolei ist dieser Umbruch „von Milchtee zu Kaffee“ durch die engen Beziehungen zu Südkorea ins Laufen gekommen, in den turksprachigen Ländern wie auch Kirgistan sollen angeblich türkische Social Media Einflüsse für „Lust auf Kaffee“ gesorgt haben. Wer auch immer daran „schuld ist“: wir genießen das sehr und obwohl Bischkek für uns die emotional flachste und touristisch langweiligste Hauptstadt Zentralasiens ist, können wir immerhin mit der neuen Kaffeekultur viel anfangen.

Wir trafen auch unsere bulgarische Freundin Angelina, die hier an der Uni arbeitet. Sie verbrachte wie wir durch Zufall 3,5 Monate der Pandemie in Usbekistan. Wir in der Wohnung in Taschkent, sie mit ihren Eltern zusammen in einem einzigen Hotelzimmer, von dem aus sie online unterrichtete und damit ihre Eltern, mit denen sie eigentlich nur in Urlaub war, acht Stunden am Tag zum Schweigen verdammte. Nicht einfach! Aber die drei haben sich immer noch lieb und zusammen mit ihnen sind wir damals aus Usbekistan über Riga und Wien nach Bulgarien gereist und dieser Familie haben wir es zu verdanken, dass wir trotz deutscher Pässe damals nach Bulgarien einreisen konnten. Deutsche hatten nämlich eigentlich Einreiseverbot wegen „Seuchenland“, aber die Familie konnten bezeugen, dass wir Deutschland über zwei Jahre lang nicht betreten hatten… An dem Tag kauften wir damals in Sofia unseren Passat Hans, mit dem wir nun hier sind und Angelina besuchen. Der Kreis schließt sich. Immer wieder.

“Der Lack ist ab”.

Für alle, die sich und uns fragen „wird es nicht bald kalt in Zentralasien, was macht Ihr über Winter?“: in warme Gefilde fahren. Hans ist nicht wirklich Wintercamping-tauglich (obwohl wir schon bei -15°C darin übernachtet haben), und das war auch nie geplant. Der Grund für dieses Reisekapitel war „eigentlich“, dass der Lack von Hans nach 35 Jahren unter bulgarischer Sonne renovierungsbedürftig ist und wir in Almaty einen guten Lackierer kennen, der schon unseren VW T4 neu lackiert hat. Weil in Bulgarien fast 40% mehr Sonnenstunden pro Jahr sind als in Deutschland und die UV-Intensität dort auch höher ist, entsprechen 35 Jahre schwarzes Auto in Bulgarien etwa 55 Jahren parken in Hamburg, rechnet ChatGPT. Bulgarien ist also echt schlecht für Autolack, aber richtig gut für die Seele: 550 Stunden Sonnenschein mehr pro Jahr! Und weil auf dem Weg nach Almaty noch ein paar weiße Flecken auf unserer Reisewunschliste waren (Turkmenistan, der Westen Kasachstans, Afghanistan und Pamir Highway), sind wir ein paar Umwege gefahren und nach 5 Monaten immer noch nicht in Almaty angekommen. Der Plan steht aber definitiv noch!

Wintercamping in Hans: Eisblumen rundum!

Hans bekommt über Winter also einen neuen Lack in Kasachstan und wir reisen währenddessen da weiter, wo dann Sommer ist: im Südlichen Afrika, wo wir im Februar unsere Motorräder geparkt haben. Die, die wir in 30 Monaten entlang der Westküste Afrikas nach Kapstadt gefahren haben. Das Reisekapitel „Afrika“ ist noch lange nicht beendet, nur derzeit pausiert, weil wir ja nicht im Südhalbkugel-Winter frieren müssen, wenn wir im Nordhalbkugel-Sommer durch Hindukusch und Pamir fahren können. Wenn es auf der Südhalbkugel wieder Winter wird und der Sommer nach Zentralasien kommt, ziehen wir mit den Zugvögeln zurück zu Hans. Wohin wir dann mit ihm fahren, wissen wir noch nicht. Irgendwann wird er natürlich wieder zuhause in Bulgarien parken, aber wie er da hinkommt und wann das sein wird, entscheiden wir noch. Es gibt so viele Möglichkeiten und Ideen….

Übrigens: seit letzter Woche verkaufen wir unser Buch EISREISE eiskalte Hochzeitsreise nur noch direkt an deutsche Lieferadressen. Vielleicht habt Ihr es mitbekommen, dass am 12.8. das neue EU-Verpackungsgesetz in Kraft getreten ist (Mehr dazu z.B. hier: Tagesschau) und nun nur noch große Händler in andere EU-Länder versenden können. Wir sind kein großer Versandhändler und wir können nicht in allen 26 Ländern jeweils einzeln (!) unseren 20g Briefumschlag für den Buchversand über einen kostenpflichtigen Bevollmächtigten lizensieren und im Voraus bezahlen. Das kann keiner der kleinen und mittelständischen Händler und deswegen verkaufen wir seit letzter Woche an alle Leser aus Österreich, der Schweiz und anderen Ländern leider nur noch über Amazon. Das kostet uns pro Buch 8€, wir machen das also nicht freiwillig, oder weil wir Amazon unterstützen möchten, sondern weil uns die Gesetzgebung dazu zwingt. Selbst als Millionäre würden wir solchen Bürokratie-Unsinn nicht mitfinanzieren wollen. Europa schafft sich ab und wir Bürger werden mit abgeschafft. Also: bitte nicht böse sein, dass wir nur noch an deutsche Adressen liefern! Schaut hier: Buchbestellung

Und weil Ihr hier gerade vom Backsteinminarett in Tadschikistan gelesen habt, passt es super, dass das passende Video dazu diese Woche online gegangen. Schaut selbst:

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